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Wein

Die meistangebaute Rebe im Makgräflerland.
In der Schweiz und in Frankreisch unter dem Namen Fendant oder Chasselas bekannt.
Die 5000 Jahre alte Traubensorte kam 1780 durch Markgraf Karl Friedrich von Baden in unsere Gegend, der ihn vom Genfer See her mitbrachte.
Die Beeren sind groß, locker bis dichtbeerig und haben eine zarte Beerenhaut. Die Blüte ist kälteempfindlich und verlangt eine windgeschützte Lage. Der Boden sollte tiefgründig und nicht zu trocken sein.
Dann entsteht daraus ein frischer, leichter Trinkwein mit wenig Alkohol und wenig Säure.

Eine Mutation des Spätburgunders im Mittelalter.
In Frankreich nennt man ihn „Pinot gris“ oder „Tokay d’Alsace“, in Italien „Pinot grigio“.
Mild ausgebaut wird er als Ruländer bezeichnet. Ein körperreicher, wuchtiger Wein, der immer ordentlich Restsüße hat.
Trocken ausgebaut und etwas früher gelesen ergibt er einen guten Speisebegleiter für alle kräftigen Speisen.
Er liebt warme Böden und bringt, bei guter Lage, fast von allein sehr hohe Mostgewichte.

Auch „Österreicher“ genannt, weil er im 17. Jahrhundert aus dem Donaubereich kam.
Bis in die 70er Jahre waren ca. ein Drittel aller Rebstöcke in Deutschland damit bestückt. Heute sind es gerade mal 5, die gerade in neuerer Zeit eine schöne Renaissance erfahren.
Durch Ertragsbegrenzung und mehr Pflege im Weinberg entsteht ein toller, harmonischer Wein mit feiner Säure, der aber nur in guten Lagen gepflanzt werden sollte, da er besonders stark das Terroir widerspiegelt. Bei uns im Lehm-Löß mit dem mediterranen Klima ergibt es sehr fruchtige Weine mit solider Substanz und frischer Säure – aber nicht zu wuchtig.
Der optimale Spargelwein …